01.08.2017 - 10:00

Apollinarissegen im Verbundkrankenhaus

Nach dem Beginn der Apollinariswallfahrt  2017 kam am 25. Juli Pater Bartholomé, Leiter der Glaubensgemeinschaft  der gekreuzigten und auferstandenen Liebe, in die Kapelle des Krankenhauses Maria Stern in Remagen, um den Mitarbeitern und Patienten mit der Kopfbüste des heiligen Apollinaris den Segen zu bringen.

Seit mehr als 700 Jahren erfolgt die Verehrung der Reliquie des heiligen Apollinaris, die sich in einer silbernen Kopfbüste befindet und für die Wallfahrt aus ihrem Steinsarkophag in der Krypta der Apollinariskirche entnommen wird. Die Wallfahrt 2017 steht unter dem Leitgedanken „Was er euch sagt, das tut“. Mit diesen Worten aus dem Johannesevangelium wird auf das 100-jährige Jubiläum der Marienerscheinungen in Fatima hingewiesen.

Gemeinsam mit den Ordensschwestern, Mitarbeitern und Patienten feierte Pater Bartholomé die heilige Messe und begrüßte die Gläubigen zum besonderen Anlass der Messfeier. Bezugnehmend auf das Johannesevangelium sagte er in seiner Ansprache: „Wir sind aufgerufen das Wort Gottes zu hören, zu begreifen und an unsere Mitmenschen weiterzugeben. Den Segen Gottes, den wir heute durch das Haupt des heiligen Apollinaris empfangen, erhalten wir stellvertretend für alle Ordensschwestern, Mitarbeiter und Patienten hier in Maria Stern“.

Zum Abschluss der Messfeier erhielt jeder Gläubige durch das angedeutete Aufsetzen des heiligen Hauptes den Segen des Heiligen Apollinaris. Ein Brauch, der den Gläubigen auch bei dieser elften Wallfahrt einen geistlichen Impuls geben soll. Pater Bartholomé und die Ordensschwestern in Maria Stern waren sich einig, die Tradition des Wallfahrtgottesdienstes in der Krankenhauskapelle auch in den kommenden Jahren weiterzuführen.