02.11.2017 - 10:10

Peter Zander und seine Tochter Andrea Dresen überreichten 500 Euro für die Arbeit der Palliativstation des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen

  Vor einigen Monaten wurde die Ehefrau von Peter Zander mit schwerer Erkrankung auf der Palliativstation des Verbundkrankenhauses in Remagen behandelt und konnte dann wieder zu ihrer Familie nach Hause entlassen werden.

„Meine Frau hatte trotz ihrer Erkrankung große Angst vor einer Aufnahme auf die  Palliativstation. Nachdem sie sich aber zu einer Behandlung entschlossen hatte, wurden ihre Beschwerden dort so gebessert, dass sie wieder nach Hause konnte, wo sie dann friedlich eingeschlafen ist“, schilderte Peter Zander den Tod seiner Ehefrau.

Zusammen mit Tochter Andrea Dresen besuchte er die Palliativstation, um sich mit einer Geldspende für die Betreuung seiner Ehefrau zu bedanken.

Gemeinsam hatte er mit seiner Tochter in ihrem Heimatort Grafschaft-Esch am jährlichen Flohmarkt des Ortes teilgenommen. Tochter Andrea Dresen stockte den erzielten Erlös mit einer Spende ihrer Firma Dresen Hochbau auf und so überreichten die beiden insgesamt 500 Euro für die Arbeit der Palliativstation.

Heike Eidam, Fachkrankenschwester Palliativ Care, bedankte sich im Namen der Palliativstation herzlich für die großzügige Spende. Sie berichtete, dass Patienten und Angehörige immer wieder Bedenken haben, das Angebot der Palliativstation anzunehmen. „Das Hauptziel unserer Mitarbeiter ist die Vorbereitung der Patienten auf eine mögliche Rückkehr in die von ihnen gewünschte Umgebung. Für viele Patienten ist unsere Abteilung daher nur eine Zwischenstation, wo aktuelle Beschwerden behandelt oder mit Medikamenten so eingestellt werden, dass sie in ihrer gewohnten Umgebung weiterleben, aber auch sterben können“.

 

Photo von li. nach re.: Heike Eidam, Peter Zander, Andrea Dresen