13.10.2016 - 08:00

23 neue Auszubildende in der Schule für Pflegeberufe in Linz lernen ihre zukünftigen Arbeitsbereiche kennen

Seit dem ersten September hat die Angela von Cordier Stiftung 23 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die als Auszubildende  zur Gesundheits- und Krankenpflegerin / pfleger im Krankenhaus Maria Stern in Remagen  und im Franziskuskrankenhaus Linz eingesetzt werden.

Seit der Gründung des Franziskanischen Ordens wenden sich die franziskanischen Schwestern Armen, Kranken und Benachteiligten zu und folgen dem Beispiel des heiligen Franziskus. Hierzu gehört auch Ihre Arbeit im Sozial- und Gesundheitsbereich.

Die Schule für Pflegeberufe vermittelt den jungen Menschen in den drei Ausbildungsjahren  eine vom franziskanischen Gedanken geprägte Berufsausbildung. Neben der fachlichen Qualifikation sollen Menschlichkeit, Erfahrung, berufliche Kompetenz der Mitmenschen geachtet, bewahrt und gefördert werden.

Damit beginnt für die jungen Menschen ein neuer Lebensabschnitt, denn Sie lernen durch die Wechsel und Praktika in verschiedene Kliniken alle relevanten Fachbereiche und Abteilungen mit den wichtigen Themen der Kranken- und Gesundheitspflege kennen.

Der dreijährige Ausbildungskurs wird in der Kursleitung von Bernd Wilhelm begleitet. Das Team der Ausbilder unter der Schulleitung von Erziehungswissenschaftlerin (M.A.) Sabine Czerwinka geben allen zukünftigen Schulabsolventen den Tipp, dass es bereits jetzt sinnvoll ist, sich für den nächsten Ausbildungskurs 2017 anzumelden.

Nähere Informationen und die Möglichkeit zum  Download eines Anmeldeformulares finden sich auf der Homepage des Krankenhauses: www.krankenhaus-linz-remagen.de. Außerdem besteht jederzeit die Möglichkeit, die Schule für Pflegeberufe und die Krankenhäuser persönlich kennen zu lernen. 

Voraussichtlich ab 2019 soll die Ausbildung durch eine umfassende Reform geändert werden, da sich der Pflegebedarf in den vergangenen Jahren stark verändert hat. Während in Pflegeheimen immer mehr medizinische Pflege erbracht wird, müssen in den Krankenhäusern zunehmend ältere und mehrfach kranke Patienten gepflegt werden.

"Für unsere Pflegeschule bedeutet das anstehende Pflegeberufsreformgesetz eine notwendige und spannende Herausforderung, der wir positiv entgegen sehen, auch wenn Lehrpläne und praktische Einsatzgebiete der Auszubildenden angepasst werden müssen", sieht Schulleiterin Sabine Czerwinka die Entwicklung der kommenden Jahre im Pflegeberuf. 

"Auszubildende müssen sich dann nicht zu Beginn Ihrer Ausbildung für Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege entscheiden, sondern legen durch die Wahl des Ausbildungsträgers einen pflegerischen Schwerpunkt fest. Leider verzögert sich zurzeit  die politische Entscheidung zur Neugestaltung der Ausbildung, weil es Befürchtungen gibt, dass durch die Schaffung des neuen Pflegeberufsgesetzes Qualitätsmängel entstehen könnten. Es geht bei der Schaffung eines einheitlichen Pflegeberufs jedoch nicht um eine Vereinheitlichung auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner der Inhalte aus drei Ausbildungsberufen. Ein neuer Pflegeberuf soll geschaffen werden, indem pflegerische Kernkompetenzen erworben werden sollen, für eine Versorgung der zu Pflegenden in der stationären und ambulanten Versorgung in allen Lebensaltersstufen. Die notwendigen spezialisierten Qualifizierungen finden dann im Rahmen der Berufstätigkeit durch Fort- und Weiterbildung statt. " erläutert Frau Czerwinka.