02.12.2016 - 13:00

Neue Computertomographiegeräte in Linz und Remagen

Bildgebende Verfahren wie die Computertomographie (CT) spielen seit Jahrzehnten eine zunehmende Rolle bei der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen. Das CT ermöglicht es, millimeterdünne Querschnitte der inneren Anatomie zu betrachten ohne dass ein chirurgischer Eingriff erforderlich ist.

"Mit der stark angestiegenen Zahl von CT-Untersuchungen in unseren Krankenhäusern in den vergangenen Jahren, ist auch der Wunsch entstanden, unseren Patienten die neueste Technik anzubieten“ erklärt Thomas Werner, Verwaltungsdirektor des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen. „Die Modernisierung der radiologischen Diagnostik in Linz und Remagen, bei denen die Neuanschaffung der beiden CTs die zentrale Rolle spielt, führt zu einem Gesamtausgabevolumen von rund 1,4 Millionen Euro“. Er fasst den Nutzen so zusammen: „Schnellere Untersuchungen, deutlich weniger Strahlenbelastung, niedrigerer Energieverbrauch, exzellente Bilder und damit eine hohe diagnostische Qualität.“

Pneumologie profitiert am meisten

Für den Schwerpunkt Pneumologie (Lungenheilkunde) am Standort Franziskus Krankenhaus Linz geht mit dem neuen 64-Zeilen-CT ein deutlicher Qualitätssprung einher. „Neben den von Herrn Werner oben angeführten Vorteilen, haben wir mit den neuen CTs zusätzliche Möglichkeiten der Auswertung in speziellen pneumologischen Fragestellungen und die Möglichkeit noch akkuraterer, CT-gesteuerter Interventionen. Es muss nicht immer die Intervention sein, auch ohne diese hat ein sehr hochwertiges CT Einfluss auf die Wahl der Therapieform und somit auf den Behandlungserfolg. Dies alles kommt unseren Patienten ab sofort mit weniger Strahlenbelastung in kürzerer Untersuchungszeit zugute“ betont PD Dr. N’Guessan, Chefarzt der Pneumologie. „Bei Erkrankungen, die eine Gewebeentnahme erfordern, können wir jetzt gewährleisten: ‚Maximal fünf Tage bis zur Diagnose und zum Therapiestart‘ – an diesem hohen Ziel wollen wir uns messen lassen, um unseren Patienten die schnellst- und bestmögliche Behandlung zu ermöglichen“. Neben PD Dr. N’Guessan sind am Standort Franziskus Krankenhaus Linz und am Standort Krankenhaus Maria Stern Remagen zusätzlich drei Oberärzte im Fachbereich Pneumologie tätig. „Somit sind wir nun in diesem Fachbereich sowohl personell als auch apparativ sehr gut aufgestellt und ein wichtiger Partner für Patienten und niedergelassene Ärzte auf beiden Rheinseiten. Gleiches gilt für unsere chirurgischen und internistischen Patienten, die ebenfalls von dieser technischen Kompetenzerweiterung in der Radiologie profitieren“, ergänzen die beiden ärztlichen Direktoren des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen Dr. Dieter Altmann und PD Dr. Michael Neubrand.