04.04.2016 - 09:00

Herr Priv.-Doz. Dr. med. Dje Philippe N`Guessan wird Chefarzt der Inneren Medizin im Franziskus Krankenhaus Linz

v.l.n.r.: Thomas Werner, PD Dr. Dje Philippe N`Guessan, Dr. Stephan Adam, André Tillmann

Am 1. April 2016 begrüßte das Direktorium des Verbundkrankenhauses LINZ-REMAGEN Herrn PD Dr. Dje Philippe N`Guessan als neuen Chefarzt der Inneren Medizin. Im Besonderen ist er für die Lungenheilkunde, die Intensivmedizin sowie die Weaning-Station verantwortlich. Gemeinsam mit Herrn Dr. Stephan Adam bildet er die ärztliche Leitung der Inneren Medizin im Franziskus Krankenhaus in Linz. „Wir freuen uns mit Herrn PD Dr. N`Guessan einen Pneumologen gefunden zu haben, an den der jetzige Chefarzt Herr Dr. Bernd-Otto Göbel den Staffelstab nun weiterreichen kann“ begrüßt Herr Thomas Werner als Verwaltungsdirektor den neuen Chefarzt. „Unser besonderer Dank gilt Herrn Dr. Göbel, dass er hier seit 2014 Chefarzt war und die Lungenheilkunde verantwortet hat. Mit Herrn Dr. N´Guessan und seinen medizinischen Kompetenzen haben wir eine weitere Säule, die unsere zukünftigen Ausrichtungen trägt.“ führt Herr André Tillmann, Stiftungsgeschäftsführer zur Begrüßung weiter aus.

Herr PD Dr. N’Guessan ist gebürtig von der Elfenbeinküste und kam 1994 zum Studium nach Deutschland. Er studierte an der Charité Universitätsmedizin Berlin und parallel in Frankreich Gesundheitswissenschaften mit dem Schwerpunkt Ökonomie. Nach Abschluss seines Humanmedizinstudiums war er im Zeitraum 2003 bis 2012 an der Charité in Berlin tätig. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Heidelberg war er seit 2013 leitender Arzt in der Lungenfachklinik Bad Cannstatt. Herr Dr. N´Guessan zeichnet aus, dass er seine medizinischen Kompetenzen in der Pneumologie sowohl in praktischen Tätigkeiten als auch in der klinischen Forschung ständig weiter ausbaute. In über 30 Publikationen veröffentlichte er seine wissenschaftlichen Erkenntnisse und betreute viele Doktoranten während seiner Tätigkeit an der Berliner Charité.

Herr PD Dr. N`Guessan ist verheiratet, hat drei Kinder und freut sich auf die neue Lebensqualität  zwischen „reizvoller Natur direkt vor der Tür und dem nicht weit entfernten städtischen Leben“. In seiner Freizeit steht neben dem Sport und der Musik das Reisen als große Leidenschaft. „Mich begeistern die unterschiedlichen Kulturen. In Deutschland habe ich kein Bundesland ausgelassen, auch durch fast die gesamte EU bin ich schon gereist. Indien, West-/Südafrika, Kuba, Canada, die Ost-, Süd- und Westküste der USA waren weitere Reiseziele“.

Gefragt nach seiner Vision für das Franziskus Krankenhaus in Linz will Herr PD Dr. N`Guessanin erster Linie die Lungenheilkunde in Linz weiter ausbauen, erster Ansprechpartner für alle Lungenerkrankungen der Region und die gebündelte Kompetenz vor Ort sein. Aufgrund meiner klinischen Erfahrung stehe ich auch für die interventionelle Bronchoskopie zur Verbesserung der Diagnostikverfahren und will durch wissenschaftliche Expertisen die neusten Therapieansätze aus der Forschung in die Praxis projizieren“. Dabei spielt die Vernetzung mit den niedergelassenen Kollegen eine sehr wichtige Rolle. Denn nur gemeinschaftlich kann die bestmögliche Versorgung ambulant wie stationär für den Patienten geschaffen werden. Herr PD Dr. N`Guessan sieht sich als einen einzelnen Baustein neben vielen weiteren Bausteinen. „Nur wenn wir wirklich eine solide Zusammenarbeit aufbauen, können wir ein positives Ergebnis im Sinne unserer Patienten erzielen.“ 

Herr PD Dr. N`Guessan freut sich auch sehr darauf, seine Kompetenz in den anstehenden Neubau der Intensivstation einzubringen. „Im Franziskus Krankenhaus existiert mit der bisherigen Einheit der Beatmungsmedizin und Beatmungsentwöhnung bereits ein Bereich, der qualitativ und teilweise auch quantitativ mit großen Zentren mithalten kann. Das sollten wir auch zeigen und eine Zertifizierung anstreben. Durch den Neubau, gestaltet nach den neusten Erkenntnissen, wird sich die medizinische Versorgung der Patienten vor Ort verbessern“.

Er freue sich nun auf seine neue Tätigkeit und darauf, die Mitarbeiter endlich näher kennenzulernen.

Und natürlich auch auf die Patienten, denn schließlich will er für diese da sein.