22.02.2016 - 10:00

Intensive Vorbereitung aufs das Abschlussexamen und den Berufsalltag

Die Schule für Pflegeberufe des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen bot den Schüler und Schülerinnen des letzten Ausbildungsjahres in einem Pilotprojekt die Möglichkeit, den Berufsalltag auf einer „Schülerstation“ kennenzulernen.

 

Dieses Projekt wurde im vergangenen Jahr erstmals im Franziskuskrankenhaus Linz durchgeführt und fand jetzt zum Ersten Mal im Krankenhaus Maria Stern in Remagen statt.

Für eine Woche waren die Auszubildenden  Soumaya Amdouni, Malte Hargens, Annika Hilgers, Gianluca Kindler, Julia Schneider und Stephanie Tews verantwortlich für die Station 3b im Tagdienst mit allen Abläufen und Maßnahmen die im Alltagsbetrieb anfallen.

Von der Aufnahme bis zur Entlassung, in Zusammenarbeit mit Ärzten, Verwaltung, Seelsorge, Labor, QM, Hygiene Küche, Material- und Reinigungsdienst lernten die Schülerinnen den umfassenden Ablauf der Patientenversorgung eigenverantwortlich kennen und organisieren. Auf diesen Einsatz waren sie zuvor intensiv in Theorie und Praxis vorbereitet worden.

Sabine Czerwinka, Leiterin der Schule für Pflegeberufe,  will mit diesem Projekt den zukünftigen Gesundheits- und Krankenpflegerinnen die Möglichkeit geben, Ihr umfassendes Wissen in der Praxis zu koordinieren. Zusammen mit den Praxisanleiterinnen Julia Mauer und Claudia Mülhausen und weiteren examinierten Pflegekräften wurde die Schülerstation professionell begleitet,  um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.

„Die Schülerstation soll das eigenständige, verantwortungsbewusste und patientenorientierte Arbeiten der Auszubildenden fördern. Gleichzeitig ist dies eine große Motivation für das gemeinsame berufliche Wirken im Verbundkrankenhaus und eine gute Vorbereitung auf das anstehende Abschlussexamen“, so das Fazit von Schulleiterin Czerwinka.

Insgesamt eine Erfahrung, die auch von den Patienten positiv und mit Interesse verfolgt wurde.