28.04.2016 - 09:00

Modernste Technik für die stationäre Schlafdiagnostik in neuen Patientenzimmern

Das seit 2003 im Remagener Krankenhaus bestehende Schlaflabor unter der Leitung von Pulmonologe Dr.med. Bernd-Otto Göbel ist jetzt komplett in die fünfte Etage des Remagener Krankenhauses umgezogen.

Im Laufe der Jahre haben Patienten zunehmend auch aus größerer Entfernung die verkehrsgünstige Lage des Schlaflabors und die Anbindung an den Beatmungsstützpunkt der Firma Heinen Löwenstein genutzt, um dort eine umfassende stationäre Schlafdiagnostik durchführen zu lassen. Der Erfolg und Bekanntheitsgrad führte dazu, das das von der deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) akkreditierte Schlaflabor mittlerweile auf sechs Messplätze erweitert wurde und neun qualifizierte Mitarbeiter unter der Leitung von Dr. Göbel die Schlafpatienten betreuen.

Team des Schlaflabors Zusammen mit seiner Praxis für Pneumologie in Remagen und dem neuen Chefarzt der Inneren Abteilung des Franziskuskrankenhauses in Linz, dem Experten für Lungenerkrankungen Privatdozent Dr. Dje Philippe N'Guessan, bietet das Verbundkrankenhaus LINZ-REMAGEN den Patienten damit eine umfassende medizinische Betreuung an. Die neuen Einzelzimmer des Schlaflabors mit eigener Nasszelle wurden für die Überwachung der Patienten mit der neuesten Technik der Schlafmedizin ausgestattet. Das Team des Schlaflabors registriert bei der ausführlichen stationären Schlafuntersuchung die Atmung (Sauerstoffsättigung, CO2, Atemfluss- und Atembewegungen), EEG, EKG und Körperbewegungen der Patienten. Aus den Daten werden Schlafstruktur und Schlafqualität der Patienten ermittelt, woraus bei Bedarf geeignete Maßnahmen eingeleitet werden, um die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit zu verbessern und Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Pflegedirektor Hermann Josef Bliersbach: "Die bisherigen Räume des Schlaflabors werden in eine Kurzliegerstation umgewandelt. Hier werden wochentags Patienten betreut, die sich zur Behandlung oder Operation im Verbundkrankenhaus aufhalten. Angesichts des hohen Patientenzuspruchs und der knappen Bettresourcen, können wir mit der Kurzliegerstation die übrigen Stationen entlassen."

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