26.08.2016 - 09:00

Astrid Densing, leitendende medizinisch technische Radiologieassistentin

Während im Franziskus Krankenhaus in Linz ein radiologisches Informationssystem und ein digitales Archiv bereits seit langem in Betrieb sind, erfolgte im Krankenhaus Maria Stern Remagen beides in einer kompletten Neuinstallation. Nach einer kurzen Umstellungsphase werden seit kurzem sämtliche Röntgenaufnahmen digital gespeichert und sind damit jederzeit an allen Arbeitsplätzen an beiden Standorten des Verbundkrankhauses einsehbar.

„Dies ist ein erster, großer Schritt unserer Investitionen in unsere radiologischen Abteilungen. Noch in diesem Jahr werden wir an beiden Krankenhäusern über neue und modernste Computertomographen verfügen, auch die konventionellen Röntgentische werden ausgetauscht“ kündigt Geschäftsführer André Tillmann die nächsten Schritte an.  

"Das digitale Archiv hat große Vorteile für unsere innerbetrieblichen Abläufe und auch die Patienten profitieren von dem neuen System. Gleichzeitig haben wir jetzt die Möglichkeit Ganzbeinaufnahmen herzustellen, die von der orthopädischen Abteilung für Diagnostik und Therapie genutzt werden", ist das erste Fazit von Astrid Densing, der leitendenden medizinisch technischen Radiologieassistentin.              

Alle Röntgenaufnahmen, Durchleuchtungsbilder, CT-Aufnahmen und internistischen Spezialuntersuchungen müssen nicht mehr ausgedruckt, abgeholt oder verteilt werden, sondern können an jedem Computerarbeitsplatz eingesehen werden.

Zusätzlich wurden spezielle Befundungsarbeitsplätze mit hochauflösenden Monitoren ausgestattet. Die Organisation der radiologischen Abteilung wurde hierdurch wesentlich vereinfacht und auch die Röntgenanforderungen können schnell und papierlos erstellt werden. Durch die entfallende Filmentwicklung wird zusätzlich die Umwelt entlastet. Patienten, die Röntgenbilder mitnehmen möchten, ersparen sich Zeit und Weg, denn sie erhalten ab sofort Ihre Bilder auf einer CD zu eigenen Nutzung.