Im Focus steht die medizinische Weiterentwicklung und das Wohlergehen unserer Patienten ohne Wettbewerb und Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren.

Die augenblickliche Entwicklung zeigt eine Verschärfung der ökonomischen Lage der Krankenhäuser. Unstrittig ist die Notwendigkeit klinische Prozesse und unterstützende Funktionen zu konzentrieren und abgestimmt zu optimieren. Nur so wird Krankenhäusern möglich Spitzenmedizin zu bieten und gleichzeitig wirtschaftlich zu arbeiten.

Weiter stellt der zunehmende Fachkräftemangel und der hohe Investitionsbedarf die Krankenhäuser vor große Herausforderungen. Dieser Umstand der öffnende Kosten-Erlös-Schere beschreibt zugleich die Ausgangsbedingungen und das Potenzial des strategischen Managements zur Ausschöpfung der vorhandenen Wirtschaftspotenziale aber auch und insbesondere der Personalpflege und Personalweiterqualifizierung. So liegen u.a. große Chancen in der Digitalisierung, der Optimierung und Profilierung des Medizinportfolios u.a. durch Segmentierung von Fachabteilungen, der transsektoralen Versorgung und der Telemedizin. Insbesondere können über eine differenzierte Digitalisierungsstrategie im Krankenhaus nachhaltige Wertbeiträge geschaffen werden.  

Die Stabsstelle unterstützt die Fachabteilungen evidenz-basierte Medizin patientenorientiert unter Beachtung der ökonomischen Ressourcen anzuwenden. Der Anspruch ist es, innovative, multimodale Therapiekonzepte zu etablieren, welche prozessorientiert den bisherigen Therapieablauf unterstützen und sich in die vorhandenen Therapieangebote des transsektoralen Gesundheitsmarktes integrieren. Ziel der clinical pathways ist eine statistische Prozesslenkung mit dem Ziel der transparenten Ergebnisoptimierung.