Zentrale Notaufnahme

Wann bin ich hier richtig?

Wenn ein Notfall vorliegt, dann ist die zentrale Notaufnahme an 24 Stunden 7 Tage die Woche für Sie da! Doch wie lässt sich das Wort "Notfall" im Zusammenhang mit der Notaufnahme richtig definieren?

Beispiele für Fälle die in die Notaufnahme gehören sind z.B. starke Blutungen, Brüche,  Atemnot, Krampfanfälle, Bauchschmerzen, Kolliken, Verletzungen, Knochenbrüche, Arbeits- und Schulunfälle, Brustschmerzen und Herzbeschwerden.

Wonach richten sich die Wartezeiten?

Prinzipiell wird der Patient nicht weggeschickt, allerdings kann es bei milderen Beschwerden zu erheblichen Wartezeiten kommen, da jedes Krankenhaus nach den Maßgaben der "Manchester-Triage" (siehe Bild rechts) handelt. Das weltweit anerkannte Einstufungssystem stuft den Schweregrad der Erkrankung in unterschiedliche Kategorien ein. Danach wird die Dringlichkeit der Behandlung bemessen. Wir bitten Sie daher um Verständnis, wenn Sie nicht sofort untersucht werden können.

Deswegen kann es auch in Ihrem Interesse sein, bei leichteren Verletzungen / Beschwerden bis zur regulären Öffnungszeit zu warten.  

Arbeits- oder Wegeunfall

Wie gehe ich richtig vor?

Sie haben einen Unfall erlitten auf dem Weg zur Arbeit, von der Arbeit nach Hause oder während der Arbeitszeit:

• die Erstaufnahme muss durch einen Durchgangsarzt erfolgen d.h. Sie haben keine freie Arztwahl

Das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen ist zur BG-lichen Behandlung zugelassen und bietet Ihnen die Möglichkeit, sich nach einem Arbeits- oder Wegeunfall bei einem Durchgangsarzt sowohl ambulant als auch stationär in der Fachabteilung Orthopädie und Unfallchirurgie vorzustellen. 

Was ist ein Durchgangsarzt?

• Ein Durchgangsarzt ist ein Facharzt für Chirurgie mit dem Schwerpunkt Unfallchirurgie oder ein Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung "spezielle Unfallchirurgie"

• er hat eine Zulassung zur berufsgenossenschaftlichen Heilbehandlung und wird von der Berufsgenossenschaft bestellt

• er muss eine dauerhafte unfallärztliche Bereitschaft gewährleisten

• er agiert als Vertreter der gesetzlichen Unfallversicherung z.B. die gewerblichen- oder landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften

Welche Aufgaben hat der Durchgangsarzt?

• seine Zuständigkeitsbereiche sind Koordination der Erstversorgung, die Rehabilitation bis hin zur Empfehlung von Entschädigungsleistungen

• nach der Erstversorgung kann der Durchgangsarzt entscheiden, ob eine Weiterversorgung durch den Hausarzt ausreicht oder ob eine weitere fachärztliche Behandlung notwendig ist.