Unsere internistische Abteilung im Verbundkrankenhaus

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,
als Chefärzte der Inneren Abteilung begrüßen wir Sie im Verbundkrankenhaus Linz-Remagen. Wir hoffen sehr, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Unser Ärzte- und Pflegeteam hat vor allem eine Aufgabe: Für Sie da zu sein! Ihre Bedürfnisse stehen für uns im Mittelpunkt, Ihr Wohl hat für uns alle die oberste Priorität.

Chefarzt

PD Dr. med. Michael Neubrand

Facharzt für Innere Medizin

Zusatzbezeichnung Gastroenterologie

Chefarzt

Dr. med. Stephan Adam

Facharzt für Innere Medizin 

Diabetologe, Intensivmedizin und Notfallmedizin

Chefarzt

PD Dr. med. Dje Philippe N`Guessan

Facharzt für Innere Medizin 

Pneumologie

Unsere Leistungen untergliedern sich in folgende Bereiche

Sämtliche Erkrankungen der Verdauungsorgane:

  • Speiseröhre
  • Magen und Zwölffingerdarm
  • Dick-/Enddarm und Dünndarm
  • Erkrankungen der Gallenwege und der Gallenblase
  • Lebererkrankungen
  • Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
  • Hämorrhoidal-Behandlung

Verfahren im gastroenterologischen Bereich:

  • Spiegelung von Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Dickdarm
  • Untersuchung der Gallengänge und des Bauchspeicheldrüsenganges (ERCP)
  • Entfernung von Polypen
  • Einlegen von Prothesen in Speiseröhre, Gallen- und Bauchspeicheldrüsengang
  • Untersuchungen auf Helicobacter pylori
  • Alle gängigen Ultraschalluntersuchungen
  • Argon-Plasma Koagulation von Krebsvorstufen und zur palliativen Krebsbehandlung
  • Aufdehnung gutartiger und bösartiger Engstellen im Verdauungssystem

Schwerpunkt der nicht invasiven Kardiologie

Neben der Akutbehandlung lebensbedrohlicher Erkrankungen (akutes Koronarsyndrom, tachy-/ bradykarde Herzrhythmusstörungen, akute/chronische Herzinsuffizienz, maligne arterielle Hypertonieformen, Erkrankungen der Herzklappen sowie entzündliche Herzererkrankungen) wird unserem Leitbild entsprechend ein Akzent auf die ganzheitliche Betrachtungsweise der Patienten gelegt.

Das diagnostische Spektrum umfasst hierbei neben der konventionellen Echokardiographie inkl. Gewebedopplerverfahren und transösophagealen Echokardiographie zur sensitiven nicht invasiven Erfassung einer hämodynamisch relevanten koronaren Herzkrankheit die dynamische Fahrradstressechokardiographie.

Ergänzt wird das gesamte Spektrum der Ultraschalldiagnostik (Abdomensonographie, Nierenarteriendoppler-/duplexsonographie, Sonographie der extrakraniellen hirnzuführenden Gefässe, venöse- und arterielle Doppler-/ Duplexsonographie, Schilddrüsenultraschall) um die stationäre Kontrolle aller gängigen Schrittmacher-/ICD-/ CRT-Systeme (Biotronik, Medtronic, Vitatron, Guidant, ELAlSorin)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Angina pectoris; Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Erkrankungen der Arterien und Venen; Thrombose
  • Herzinsuffizienz
  • Herzrhythmusstörungen 

Stoffwechselerkrankungen

  • Diabetes mellitus
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen

Verfahren im kardialen Bereich

  • EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Belastungs-EKG
  • Herzultraschall mit Doppler und Farbdoppler 
  • Ultraschalluntersuchungen der Arterien und Venen

Neben unseren intensivmedizinischen Abteilungen können zusammen mit den Anästhesisten in unseren Häusern intensivmedizinisch behandlungspflichtige Patienten in lebensbedrohlichen Krankheitsphasen durch unser Beatmungs- und Weaningzentrum am Standort Franziskus Krankenhaus unterstützt werden.

 

weitere Informationen

Bei bis zu 30% aller beatmeten Patienten kann die Entwöhnung vom Beatmungsgerät („Respirator“) nach Operationen oder während notwendiger Behandlungen auf der Intensivstation ein Problem darstellen.

Ursächlich ist häufig ein Ungleichgewicht von erforderlicher Atemarbeit und vorhandenen „Atem“-Kapazitäten des Patienten. Liegt ein Ungleichgewicht zwischen diesen Größen vor, resultiert daraus ein so genanntes Atempumpenversagen. Für den Patienten bedeutet dies in der Regel eine Verlängerung oder dauerhaften Fortführung der „invasiven“ also „künstlichen“ Beatmung.

Überhäufig betroffen sind Patienten mit internistischen Vorerkrankungen, insbesondere Lungen- und Herzkranke, jedoch auch Patienten mit neurologischen und chirurgisch-orthopädischen Vorerkrankungen.

Unser „Zentrum für Beatmung und Weaning“ ist eine Schwerpunkt-Abteilung, die im Krankenhausplan Rheinland-Pfalz ausgewiesen ist. Die Abteilung hat sich auf diese ganz besondere Patientengruppe spezialisiert und bietet Patienten sowie Krankenhäusern und Kliniken unsere fachlich qualifizierte Dienstleistung an. Vorrangiges Ziel unserer Behandlung ist es, den Patienten wieder von der Beatmung zu entwöhnen („Weaning“) und ihm ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Hierzu verfolgen wir einen interdisziplinären Behandlungsansatz, in dem erfahrene Fachärzte, Fachpflegekräfte, Physiotherapeuten, Logopäden und die Angehörigen der Betroffenen einbezogen sind.
Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir die Aufnahmekapazitäten unseres Zentrums vor kurzem erweitert und personell sowie technisch-apparativ u.a. durch die Anschaffung speziell für das „Weaning“ und die Nicht-invasive Beatmung („NIV“) geeigneter Beatmungsgeräte ausgebaut.

Vor der stationären Aufnahme bzw. Übernahme eines Patienten ist eine persönliche Kontaktaufnahme zwischen den behandelnden Ärzten erforderlich.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen oder zur persönlichen Kontaktaufnahme zur Verfügung!

 DOWNLOAD // Meldeformular Beatmungs- und Weaningzentrum

Damit gehören wir zu den wenigen Krankenhäusern der Region, die in allen Teilgebieten der Inneren Medizin fachärztliche Qualität anbieten. Zur ambulanten und stationären Diagnostik und Therapie steht uns eine medizin-technisch hochwertige und moderne Ausstattung zur Verfügung. Besonders wichtig ist uns eine enge Kooperation mit den anderen Fachabteilungen des Hauses sowie mit den niedergelassenen Hausärzten, Fachärzten und Krankenhäusern der Umgebung.

Mit welchen Beschwerden Sie auch immer in unser Haus kommen: Wir sind für Sie da!